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Kirchenburg Frammersbach – Info

Reste des Turms der ehemaligen Wehrkirche in FrammersbachEinige massive Mauerstrukturen im Umfeld der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Frammersbach weisen noch heute auf die einstige Wehrkirche an dieser Stelle hin. Der Ursprung der Befestigung geht eventuell auf das 14. Jahrhundert zurück, wobei die tatsächliche Entstehungsgeschichte der Wehrkirche immer noch unklar ist. Sicher ist hingegen, dass es 1559 zu umfassenden Umbaumaßnahmen der Kirche kam.
Fast 300 Jahre später musste das Kirchenschiff wegen Baufälligkeit vollständig abgerissen werden und wurde daraufhin zwischen 1847 und 1850 mit neogotischem Langhaus errichtet. 1846 bis 1849 wurde der Schutzgraben der Befestigung im Zuge des Kirchenerweiterungsbaus verfüllt und mit Stützmauern gegen Süden hin abgeriegelt. Die gesamte ehemalige Wehrkirchenanlage ist auf dem Urkataster von 1846 noch zu sehen. Man erkennt im Grundriss die alte Kirche mit Turm, die umfassende Kirchhofsmauer und zur Bergseite hin fünf aus der Mauer vorspringende Rundtürme sowie den Graben davor. Letzterer wurde bereits 1667 urkundlich erwähnt.
Gegen Ende der 1990er-Jahre wurden die Kirche im Inneren und die Orgel umfassend saniert und umgestaltet. An Ruinenresten sind heute noch der Unterbau des Kirchturmes, ein Rest der Umfassungsmauer sowie ein Turmstumpf im Süden der Kirche erhalten.

 

Anfahrtsskizze Wehrkirche St. Bartholomäus
Kontaktdaten:

Markt Frammersbach
Marktplatz 3
Telefon: 09355 / 9712-1
E-Mail: info@frammersbach.de

Kathoilisches Pfarramt St. Bartholomäus
Kirchberg 10
Telefon: 09355 / 900900
E-Mail: pfarrei.frammersbach@bistum-wuerzburg.de

Angebote & Öffnungszeiten:

Es finden regelmäßig Gottesdienste statt; Fuhrmann- und Schneidermuseum (geöffnet jeden 2. u. 4. Sonntag im Monat, 14-16 Uhr, Kontakt: Tele.: 09355 / 9712-11, E-mail: alfredmoritz@aol.com)

Wegbeschreibung:

Burg:
WGS 84: 50.063634, 9.468327
Kirchberg 20, 97833 Frammersbach

 

Burg Alzenau – Geschichte & Archäologie

Die Burg Alzenau gilt als eines der schönsten profanen Bauwerke der Spätgotik in Franken. Sie wurde um 1399 durch die Mainzer Erzbischöfe erbaut und liegt auf einem Hügel oberhalb des Alzenauer Stadtzentrums. In einer Urkunde von 1399 wird neben dem Bau der Burg auch der Name Alzenau erstmals erwähnt. Den Mainzer Bischöfen diente die Burg lange Zeit als Amts- und Verwaltungssitz. Die ovalförmige Burganlage unterteilt sich in einen großen Vorhof („Unterer Burghof“) und eine Innere Burg („Oberer Burghof“). Der von massiven Mauern umgebene Vorhof umfasst den sogenannten Wirtschaftshof, wo sich die Gebäude des Amtsgerichts befinden. Über einen steilen Anstieg gelangt man in die Kernburg, welche verstärkte Mauerzüge aufweist. Dort sind ein innerer Burghof und ein Palas anzutreffen. Letzteren betritt man durch ein Spitzbogentor im östlichen Bereich des Burghofes. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Saal. Über eine schmale Wendeltreppe gelangt man in den repräsentativen Rittersaal im Obergeschoss, welcher als besonders anschauliches Beispiel eines spätgotischen Burgsaales gilt. Ein besonderes Kleinod aus spätgotischer Zeit bildet der Kapellenerker am Rittersaal im Herrenhaus. Heute ist der Palas Veranstaltungsort eines lebendigen Kulturangebotes, wobei die Fränkischen Musiktage und die Burgfestspiele überregionale Bekanntheit genießen. Im einstigen Gefängnis befindet sich eine moderne Kinolounge mit Cafébar.

Burg Alzenau – Bilder

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Burg Alzenau – 360° Panoramarundgang

Schulprojekt: Die eigene Burg Alzenau aus Holz

In unmittelbarer Nähe zur Burg liegt die Hahnenkamm-Schule zur Lernförderung. Dort finden regelmäßig Kurse statt, in welchen die Schüler*innen unter der Anleitung eines Zimmerermeisters Objekte aus Holz selbst anfertigen. So entstanden zum Beispiel in den letzten Jahren tolle selbstgemachte Weihnachtsdekorationen. Durch eine identitätsstiftende Aktion möchten wir hier exemplarisch die Kinder und Jugendlichen insbesondere für die „eigene Burganlage vor der Haustür“ und somit für die Regionalgeschichte sensibilisieren. Unter dem Motto „Wir bauen uns unsere eigene Burg“ soll im Rahmen eines solchen Holzwerkkurses die Schulgruppe die Burg Alzenau unter Anleitung nachbauen. Teil unseres LandKULTUR-Konzeptes ist es, neben einer beispielhaften Umsetzung eines solchen Projektes, auch die Visualisierung eines vereinfachten Bauplans einer Burg, der sich insbesondere zum eigenständigen Werken gut eignen soll.

Auf Grund der Corona-Pandemie findet die Umsetzung dieses Schulprojektes voraussichtlich während des Schuljahres 2020/2021 statt.

Das Faltblatt als Download
(PDF – 3MB)

Die Gesamtbroschüre als Download
(PDF – 15MB)

Die Infotafel als Download
(PDF – 1MB)