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Wehrkirche St. Matthäus – Info

Die Burg Alzenau gilt als eines der schönsten profanen Bauwerke der Spätgotik in Franken. Sie wurde um 1399 durch die Mainzer Erzbischöfe erbaut und liegt auf einem Hügel oberhalb des Alzenauer Stadtzentrums. In einer Urkunde von 1399 wird neben dem Bau der Burg auch der Name Alzenau erstmals erwähnt. Den Mainzer Bischöfen diente die Burg lange Zeit als Amts- und Verwaltungssitz. Die ovalförmige Burganlage unterteilt sich in einen großen Vorhof („Unterer Burghof“) und eine Innere Burg („Oberer Burghof“). Der von massiven Mauern umgebene Vorhof umfasst den sogenannten Wirtschaftshof, wo sich die Gebäude des Amtsgerichts befinden. Über einen steilen Anstieg gelangt man in die Kernburg, welche verstärkte Mauerzüge aufweist. Dort sind ein innerer Burghof und ein Palas anzutreffen. Letzteren betritt man durch ein Spitzbogentor im östlichen Bereich des Burghofes. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Saal. Über eine schmale Wendeltreppe gelangt man in den repräsentativen Rittersaal im Obergeschoss, welcher als besonders anschauliches Beispiel eines spätgotischen Burgsaales gilt. Ein besonderes Kleinod aus spätgotischer Zeit bildet der Kapellenerker am Rittersaal im Herrenhaus.
Heute ist der Palas Veranstaltungsort eines lebendigen Kulturangebotes, wobei die Fränkischen Musiktage und die Burgfestspiele überregionale Bekanntheit genießen. Im einstigen Gefängnis befindet sich eine moderne Kinolounge mit Cafébar.

Kontaktdaten

Gemeinde Flörsbachtal
Hauptstraße 14, 63639 Flörsbachtal
Telefon: 06057 9001-0
E-Mail: info@floersbachtal.net
Web: www.floersbachtal.de

Angebote & Öffnungszeiten:

Die Kirche St. Matthäus ist ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich.

Bei Interesse an einer Führung wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung.

Wegbeschreibung:

WGS 84: 50.12698, 9.47700

Der Zugang zur Kirche St. Matthäus erfolgt am besten über den Parkplatz gegenüber der Außenstelle des Spessart-Projektes, Hauptstraße 1. Dieser liegt direkt unterhalb des Kirchbergs. Über den Kirchweg (barrierefrei) oder einen Treppenaufgang gelangt man in ca. 50 m zur Kirche.

Gastronomie:

Informationen zum gastronomischen Angebot vor Ort und in der näheren Umgebung finden Sie auf der Website der Gemeinde Flörsbachtal.

Wehrkirche St. Matthäus – Geschichte & Archäologie

Lohrhaupten und St. Matthäus

Die Ersterwähnung Lohrhauptens als „Larahobedun“ findet sich im Evangeliar des Aschaffenburger Stifts St. Peter und Alexander, und zwar in einem Eintrag, der am 21. September 1057 nachträglich auf einer leeren Seite der wichtigen Handschrift aus dem 9. Jahrhundert vorgenommen worden ist. An diesem Tag, dem Festtag des Apostels Matthäus, wurde die neu errichtete Kirche von Bischof Konrad I. von Speyer im Beisein und Auftrag von Erzbischof Luitpold I. von Mainz „zu Ehren unseres Herrn Jesus Christus und des siegreichsten Kreuzes und des heiligen Apostels Matthäus sowie der heiligen Jungfrau Walburga“ geweiht. Obwohl diese Quelle sehr interpretationsbedürftig ist und viele Fragen offen lässt, geht aus ihr eindeutig die große Bedeutung hervor, die Lohrhaupten damals beigemessen wurde. Nicht nur der prominente Platz der Niederschrift und die Anwesenheit gleich zweier Bischöfe sprechen dafür. Daneben erwählte Erzbischof Luitpold die Lohrhaupter Kirche als letzte Ruhestätte – zumindest auf dem Papier, denn tatsächlich wurde er im Jakobskloster in Mainz beigesetzt. Gerade die Tatsache, dass St. Matthäus 1057 mit den Zehntabgaben eines recht ausgedehnten Gebiets ausgestattet und ihr mit Wirkung für die Zukunft alle in diesem Gebiet neu errichteten Gotteshäuser unterstellt werden, unterstreicht dies. Denn faktisch wird damit nach einhelliger Deutung die älteste archivalisch fassbare Pfarrei im inneren Spessart definiert. Daran knüpften sich natürlich auch Macht- und Besitzinteressen des Mainzer Erzstifts – vielleicht unter dem Ein-druck anderer zu dieser Zeit in der Region aufstrebender Machtfaktoren. Es kann nur vermutet werden, dass Lohrhaupten auch schon vor 1057 Pfarreifunktionen erfüllt hat. In dem Fall ist mit der Weihenotiz des Neubaus also keine neue Pfarrei gegründet, sondern lediglich eine bestehende schriftlich dokumentiert worden.

Erst unter Luitpolds Nachfolger, Erzbischof Siegfried I. von Mainz, ging die Lohrhaupter Kirche mit den Pfarreirechten und Zehntabgaben vom Erzstift Mainz an das Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg über. Die entsprechende Ergänzung des Eintrags im Evangeliar des Aschaffenburger Stifts ist wohl noch vor 1077 vorgenommen worden.

Über die Frühzeit Lohrhauptens schweigen die archivalischen wie archäologischen Quellen. Die Wurzeln der Besiedelung in einem fränkischen Königshof zu sehen, der als Etappenort an der Birkenhainer Straße, über deren Nutzungsintensität im Frühmittelalter so gut wie nichts bekannt ist, überfordert die Quellenlage. Die weltliche Herrschaft über den Ort war seit dem 12. Jahrhundert geteilt, was eine komplizierte – aber nicht ungewöhnliche – Herrschaftsentwicklung in spätem Mittelalter und früher Neuzeit nach sich zog. Zu dieser Zeit kamen die Grafen von Loon-Rieneck als Amtsträger des Mainzer Erzbistums und königliche Vasallen zu diversen Eigentümern und Lehen im östlichen Spessart, darunter auch die „Seulbach“ genannte und am Fuß des Kirchbergs gelegene Hälfte Lohrhauptens. Der namengebende Seulbach mündet, von Norden kommend, im Ortsbereich in den Lohrbach. Beim Aussterben der Rothenfelser Linie des Rienecker Grafenhauses 1333 ging dieses Lehen an die Herren von Hanau über. Die am anderen Ufer gelegene Hälfte Lohrhauptens, zunächst unter der Herrschaft des Aschaffenburger Stifts bzw. des Mainzer Erzstifts verblieben, wurde nach 1333 an die „hinterbliebene“ Lohrer Linie der Rienecker verlehnt, fiel nach deren Aus-sterben 1559 aber wieder an das Erzstift zurück und wurde forthin von einem mainzischen Amt-mann verwaltet. Erst 1684 wurde dieser Ortsteil im Rahmen eines Territorialausgleichs zwischen Hanau und Mainz wieder herrschaftlich mit der seulbacher Seite vereint. Bis 1736 gehörte ganz Lohrhaupten zur Grafschaft Hanau-Münzenberg und fiel bedingt durch das Aussterben dieses Grafenhauses an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, unter deren Herrschaft es als Teil des später sogenannten „Fürstentums Hanau“ bis zum Ende des Alten Reiches 1806.

Lohrhaupten war nicht nur herrschaftlich, sondern auch konfessionell lange Zeit geteilt. Nachdem die Reformation in der Grafschaft Hanau bereits seit den 1520er Jahren schleichend Einzug gehalten und Graf Philipp III. von Rieneck in seiner Grafschaft 1543 die Reformation eingeführt hatte, waren in Lohrhaupten – zu dieser Zeit aus einem hanauer und einem rienecker Ortsteil bestehend – ab 1553 reformierte Pfarrer tätig. Als der südliche rieneckische Ortsteil 1559 wieder an das Erzstift Mainz als Lehensherr heimfiel, hatte das keine Auswirkungen auf die Bestellung der Pfarrer in der auf hanauer Seite liegenden Kirche. Erst zwischen 1635 und 1648, in der zweiten Phase des 30-jährigen Krieges, gelang es Kurmainz, die Ausübung des evangelischen Gottesdienstes in Lohrhaupten zu unterbinden. Doch schon ab 1650 wurde St. Matthäus wieder von reformierten Pfarrern betreut. Mit der konfessionellen Entwicklung Lohrhauptens ging die kirchenrechtliche Stellung der dortigen Kirche nicht bzw. nur mit großer Verzögerung einher. Bis zur Rück-Abtretung an Kurmainz 1607 verblieb St. Matthäus unter dem Patronat des Stifts St. Peter und Alexander in Aschaffenburg. Zwar wurde den Grafen von Hanau ab 1578 die Präsentation der Geistlichen eingeräumt, das Kirchenpatronat ging jedoch erst 1685 an Hanau über.

 

Baugeschichte St. Matthäus
Phasenplan der Matthäuskirche auf Grundlage zeitgenössischer Grundrisszeichnungen. Bearbeitung: Burglandschaft
Phasenplan der Matthäuskirche auf Grundlage zeitgenössischer Grundrisszeichnungen.

Aus der Ersterwähnung Lohrhauptens 1057 geht – zwischen den Zeilen gelesen – hervor, dass der Ort in der Mitte des 11. Jahrhunderts bereits bestanden haben muss. Eine Vorgängerkirche, vermutlich am gleichen Platz wie die heutige, ist daher anzunehmen, mangels Quellen jedoch noch nicht nachgewiesen. Wie der im Jahr 1057 geweihte Neubau dieser Kirche aussah, ist ebenfalls un-bekannt. Das älteste erhaltene Element von St. Matthäus, der Turm, ist wahrscheinlich erst im späten 13. oder 14. Jahrhundert errichtet worden. Darauf weist das gotische Kreuzrippengewölbe in seinem Erdgeschoss hin. Die Konsolen der vier Gewölberippen in den Raumecken waren ursprünglich mit unterschiedlichen Wappen verziert. Heute ist nur noch eines, nämlich das der Herren/Grafen von Hanau erhalten. Die anderen drei hat man ausgeschlagen, vermutlich waren zumindest Mainz und Rieneck darunter. Den Schlussstein des Gewölbes ziert ein Christuskopf. In dem als Chor genutzten Raum direkt unter ihm befand sich ursprünglich der Altar. Im Westen schloss sich an den Turm, dessen Mauer auf dieser Seite bogenförmig durchbrochen ist, das Kirchenschiff an. Seine recht bescheidene Größe von ca. 12,50 m auf 10,30 m (10,70 m auf 8,60 m Innenmaße) ist aus einem Grundrissplan von 1568 bekannt. Dass es zeitgleich mit dem Turm errichtet wurde, ist anzunehmen aber nicht belegt.

Die älteste bildliche Darstellung Lohrhauptens auf der sog. Hoffmann-Karte von 1584 zeigt die Matthäuskirche mit "Fünfknopf-Turm". Quelle: Staatsarchiv Würzburg, Mainzer Risse und Pläne 34.
Die älteste bildliche Darstellung Lohrhauptens auf der sog. Hoffmann-Karte von 1584 zeigt die Matthäuskirche mit „Fünfknopf-Turm“.

St. Matthäus wurde im Lauf der Zeit mehrfach umgestaltet und umgebaut. So ist der Chorraum im 15. Jahrhundert mit Fresken ausgestaltet worden, die Szenen des Weltgerichts zeigen. Etwa zu dieser Zeit dürfte der Turm einen Helm mit vier kleinen Ecktürmchen, wie er auf der ältesten Kartendarstellung Lohrhauptens aus dem Jahr 1584 zu erahnen ist, erhalten haben. Außerdem müssen im 15. oder 16. Jahrhundert auch die für diese Zeitstellung charakteristischen Schlüssellochscharten im 1. Obergeschoss des Turms eingefügt worden sein. Je zwei Scharten auf der Nord-, Ost- und Südseite sind heute noch sichtbar. Nachträglich zugesetzte Öffnungen auf der Innenseite des Turms lassen vermuten, dass einstmals auch auf der Westseite zwei Schießscharten vorhanden waren.

Bei einem verheerenden Ortsbrand im Jahr 1675 brannte auch die Matthäuskirche offenbar komplett aus, sodass der Turmhelm erneuert und das Kirchenschiff komplett neu gebaut werden mussten. Letzteres wurde hierbei auf eine Grundfläche von ca. 22,70 m auf 11,30 m erweitert. Der Neubau wurde zwar innerhalb von nur zweieinhalb Jahren bewerkstelligt, war jedoch so schlecht ausgeführt, dass schon 1762 – 85 Jahre später – die Kirche baufällig war und renoviert werden muss-te. Eine fürstlich-landgräfliche Kollekte machte den zweiten Neubau des Kirchenschiffs möglich. Zwischen 1764 und 1767 entstand der heutige Zustand von St. Matthäus. Das Schiff wurde gegen-über seinem Vorgänger erneut vergrößert (ca. 14,40 m auf 23,50 m) und erhielt statt einer langrechteckigen eine breitrechteckige Ausrichtung. Entsprechend wurde auch das Raumkonzept, welches den Innenraum bis heute bestimmt, grundlegend geändert. Altar und Kanzel rückten unter Separierung des einstmaligen Chors im Turm auf die gegenüberliegende Westseite der Kirche; die Gemeinde wurde auf drei Seiten und dank umlaufender Empore auf zwei Etagen darum herum platziert. Die in Lohrhaupten seit Mitte des 16. Jahrhunderts vorherrschende protestantische Konfession schlug sich darin nun auch architektonisch nieder.

Wehrkirche St. Matthäus – Medien

Impressionen der Matthäuskirche
Foto: Gemeinde Flörsbachtal
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: Gemeinde Flörsbachtal
Foto: Gemeinde Flörsbachtal
Foto: Gemeinde Flörsbachtal
Rekonstruktion der Kirche St. Matthäus um 1568

Dieses Modell ist veröffentlicht auf Sketchfab.

 

Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
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Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Bearbeitung: ARCHAEOLOGICA GmbH, Seevetal
Zum Hintergrund der Rekonstruktion

Die Darstellungen der Wehrkirche zeigen den Zustand um 1568. In diesem Jahr ist der älteste bekannte Grundriss von St. Matthäus entstanden, welcher die Grundlage der Rekonstruktion bildet. Es wurden viele weitere Quellen ähnlicher Zeitstellung, wie die Abbildung Lohrhauptens in der Karte von 1584, Baubefunde am noch aus dieser Zeit erhaltenen Turm oder Beobachtungen bei Erdarbeiten in den vergangenen Jahrzehnten, hinzugezogen. Mittels solch naturnaher Darstellungen lassen sich komplexe Zusammenhänge und spezifische Bauformen sehr genau und gleichzeitig klar verständlich, ja intuitiv vermitteln. In einem Text wäre das kaum möglich. Doch muss beim Betrachten von Rekonstruktionen generell beachtet werden, dass nicht die historische Realität gezeigt wird, sondern nur eine Annäherung an diese.

„So könnte es ausgesehen haben.“

Trotz aller Quellenrecherche liegen zu sehr vielen Elementen des Bauzustands von St. Matthäus im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts keine oder nur ungenaue Informationen vor. Diese Wissenlücken wurden mittels zeitlich und räumlich passender Vergleichsbeispiele oder auch anhand der Erfahrungen und der Phantasie der Rekonstrukteure geschlossen. Zum Beispiel kann auf die Form des Turmhelms, ein sogenannter Fünfknopf, aus der Kartendarstellung von 1584 geschlossen werden. Die genaue Form und Größe der Ecktürmchen, ebenso wie die Höhe der zentralen Spitze sind dabei an anderen Kirchen und auch an ästhetischen Empfindungen orientiert. Die verfügbaren Quellen geben also nur ein Gerüst aus Eckpunkten vor, das gefüllt wurde, um ein möglichst rundes Bild der Wehrkirche um 1568 zu zeichnen. Mangels Informationen fehlen jedoch zahlreiche Einzelelemente, gerade Details, in der Rekonstruktion. Nähere Informationen zu Grundlagen und Vergleichsobjekten der Rekonstruktion finden Sie am Ende dieser Seite.

Detailinformationen zur virtuellen Rekonstruktion

Kirchturm
Baukörper heutiger Bestand; Turmhelm nach Karte 1584 und Vergleichen (v.a. Amönau, Bettenhausen und Breithard); Buntglasfenster im EG spekulativ (zur Hervorhebung des Chors); Wandverputz spekulativ

Kirchenschiff
Grundriss mit Tür- und Fensterpositionen nach Plan 1568; Firsthöhe und Dachneigung nach Baubefund; Dachhaut nach Karte 1584; Fensterform entsprechend Chor; Fenstergröße und -höhe sowie Türform spekulativ; Wandverputz nach Bildquellen

Kirchhofmauer und Tor
Existenz eines Torhauses anhand Karte 1584; Position anhand von Beobachtungen bei Erdbauarbeiten in den 1980er Jahren; Torform und Größe nach Vergleichen (v.a. Urphar und Nieder-Seifersdorf); Verlauf Kirchhofmauer abweichend vom Grundriss 1568 teilw. nach heutiger Friedhofparzelle, Topographie und ehem. Gebück im Westen; Höhe Kirchhofmauer am Tor ausgerichtet; Wandverputz nach Bildquellen

Kirchhof
Existenz Gaden/Holzverschläge im Norden nach Karte 1584, im Süden spekulativ; Größe, Position und Bauform der Gaden spekulativ; Grabmarkierungen und Flächenbewuchs nach Bildquellen (v.a. Karte von Heudorf bei Meßkirch 1575)

Gebück im Westen
Existenz und grober Verlauf anhand Karte 1584; genaue Position anhand alter aber undatierter Mauerreste sowie Planierungsflächen im Westen des heutigen Friedhofs; Form/Querschnitt nach Mauerresten und hist. Bildquellen

Schulprojekt: Die eigene Burg Alzenau aus Holz

In unmittelbarer Nähe zur Burg liegt die Hahnenkamm-Schule zur Lernförderung. Dort finden regelmäßig Kurse statt, in welchen die Schüler*innen unter der Anleitung eines Zimmerermeisters Objekte aus Holz selbst anfertigen. So entstanden zum Beispiel in den letzten Jahren tolle selbstgemachte Weihnachtsdekorationen. Durch eine identitätsstiftende Aktion möchten wir hier exemplarisch die Kinder und Jugendlichen insbesondere für die „eigene Burganlage vor der Haustür“ und somit für die Regionalgeschichte sensibilisieren. Unter dem Motto „Wir bauen uns unsere eigene Burg“ soll im Rahmen eines solchen Holzwerkkurses die Schulgruppe die Burg Alzenau unter Anleitung nachbauen. Teil unseres LandKULTUR-Konzeptes ist es, neben einer beispielhaften Umsetzung eines solchen Projektes, auch die Visualisierung eines vereinfachten Bauplans einer Burg, der sich insbesondere zum eigenständigen Werken gut eignen soll.

Auf Grund der Corona-Pandemie findet die Umsetzung dieses Schulprojektes voraussichtlich während des Schuljahres 2020/2021 statt.

Das Faltblatt als Download
(PDF – 3MB)

Die Gesamtbroschüre als Download
(PDF – 15MB)

Die Infotafel als Download
(PDF – 1MB)

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