Die Südseite der Kollenburg vom Maintal aus.Vom Maintal aus gut sichtbar erhebt sich auf einem Bergsporn zwischen den Ortschaften Collenberg und Dorfprozelten rund 50 m über dem Fluss die imposante Ruine der Kollenburg. Ihre Ursprünge liegen im Dunkeln. Der Burgname selbst leitet sich von „Kolbo“ ab, einem Beinamen der Reichsschenken von Schüpf. In ihrem Familienwappen ist ein Streitkolben enthalten, der auch ins Gemeindewappen Collenbergs Eingang gefunden hat.

Die Kollenburg wird erstmals zu Beginn des 13. Jahrhunderts erwähnt und befand sich wenig später im Besitz der Niederadelsfamilie Rüd (Rüdt). Diese nannte sich nach der Burg Rüd von Collenberg und war mehr als 300 Jahre hier ansässig, zeitweise wohl mit mehreren Familienzweigen, wie die zwei getrennten Wohnkomplexe im Inneren der Burg nahelegen. 1635 starben die Rüd aus und die Burg wurde als Amtssitz weitergenutzt, geriet aber nach und nach in Verfall.

 

Kontaktdaten:
"Ruine Kollenberg" in der bayerischen Uraufnahme um 1850. Geobasisinformation: Bayerische Vermessungsverwaltung

„Ruine Kollenberg“ in der bayerischen Uraufnahme um 1850.

Burgfreunde Kollenburg e.V., Herr Ludwig-Andreas Riedel (1. Vorsitzender)
Telefon: 09376 / 639
E-Mail: l-a.riedel@t-online.de
Web: www.kollenburg-main.de

 

Angebote & Öffnungszeiten:

Die Burg ist ganzjährig kostenfrei zugänglich. Führungen sind über die Burgfreunde Kollenburg auf Anfrage möglich. Bei Interesse steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Lothar Romstöck, Telefon: 09376 / 1299

 

Anfahrtsskizze zur Kollenburg

Wegbeschreibung:

WGS 84: 49.773553, 9.354515

Die Kollenburg ist nur zu Fuß zu erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es eingeschränkt am Forsthaus Nähe der Bahnunterführung der Staatsstraße 2315.

 

Gastronomie:

Auf der Burg gibt es keine Gastronomie. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in den angrenzenden Ortschaften. Eine Zusammenstellung des Angebotes finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden Collenberg und Dorfprozelten.