Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt – Info

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Hessenthal ist eigentlich ein Ensemble von drei Gotteshäusern: eine moderne Kirche von 1969, die spätmittelalterliche Gnadenkapelle und der Chor einer ebenso alten gotischen Kirche. Letzterer war bis 1600 Begräbnisstätte der adeligen Familie Echter von Mespelbrunn. Der wehrhafte Charakter der Kirchengruppe ist noch heute anhand der Wehrmauer und der Schießscharten nachvollziehbar.
Kontaktdaten:
Stadt-Info
Hanauer Straße 1
Telefon: 06023 / 502112
E-Mail: info@alzenau.de
Web: www.alzenau.de

Angebote & Öffnungszeiten:
Hier finden Sie in Kürze Infos zum Führungsangebot.
Wegbeschreibung:
von Norden:
aus Aschaffenburg kommend über Haibach und Bessenbach
von der A3, Ausfahrt 63 (Weibersbrunn)
von Süden:
aus Obernburg/Miltenberg/Wertheim über Eschau, Heimbuchenthal und Mespelbrunn
Die Kirche liegt exponiert direkt an der durch Hessenthal führenden Hauptstraße.
Parkmöglichkeiten:
Ein größerer Parkplatz befindet sich am Friedhof direkt hinter der Kirche.
ÖPNV:
Hessenthal erreichen Sie mit der VAB-Linie 40 von/nach Aschaffenburg/Dammbach.
Fahrpläne für die Buslinien erhalten Sie bei der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB).
Gastronomie:
Mespelbrunn mit Ortsteil Hessenthal bietet ein reichhaltiges Angebot an Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten. Eine Übersicht bietet die Website der Gemeinde Mespelbrunn.
Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt – Geschichte & Archäologie
Bis zum Bau der großen Wallfahrtskirche 1954 bildete die Wehrmauer einen geschlossenen Ring um die alte, aus Chorkirche und nördlich davon gelegener Gnadenkapelle bestehende Kirchengruppe. Die hallenartige Chorkirche für große Wallfahrtsgottesdienste barg das „Hochkreuz“, die Kreuzigungsgruppe des Bildhauers Hans Backoffen von 1519. Heute befindet sich diese in dem modernen Kirchenraum. Im Norden war ein Kaplaneihaus mit seiner ganzen Giebelbreite vor den Mauerring gesetzt. Zugang zum Innenhof gewährte das als Empore der Gnadenkapelle fungierende Torhaus.
Schriftlich nachweisbar ist die Wallfahrt zur Mutter Gottes nach Hessenthal seit 1293. Die Gebäude der Kirchenburg sind jedoch erheblich jünger. Die gotische Kirche wurde 1439 erbaut. Von ihr ist nur der Chor erhalten, der bis 1600 als Begräbnisstätte der Echter von Mespelbrunn diente und heute eine Seitenkapelle der modernen Wallfahrtskirche bildet. 1452 wurde parallel zu dieser Kirche die gotische Gnadenkapelle als Nachfolgerin einer abgegangenen Kapelle errichtet. Umbauten und Erweiterungen gab es danach in regelmäßigen Abständen bis 1954.
Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt – Medien
Impressionen der Wallfahrtskirche:
Weitere eindrucksvolle Bilder der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt finden Sie unter:
(Fotos: Ulrich Prantl).
Um den Panoramarundgang in einem Vollbild-Fenster zu öffnen, klicken Sie auf diesen Link.









