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Templerhaus Kleinwallstadt – Info

Im historischen Ortskern von Kleinwallstadt liegt nördlich der Pfarrkirche St. Peter und Paul das Anwesen „Marktstraße 13“, das sogenannte Templerhaus. In einer aus dem Jahre 1931 stammenden Chronik des Heinrich Kilian wird das Anwesen in Zusammenhang mit dem Templerorden gebracht. In den Jahren 2012 bis 2013 fanden umfassende Bestandsuntersuchungen und Grabungen durch das ASP statt. Heute befindet sich das Baudenkmal in Privatbesitz und es erfolgen seit 2012 Umbau- und Sanierungsarbeiten. Das Templerhaus ist an drei Seiten von einem ehemaligen Friedhof aus dem 11. Jahrhundert umgeben. Anstelle von Fachwerkhäusern, die einem Brand zum Opfer gefallen waren, wurde etwa in den 1270er-Jahren das bestehende Gebäude errichtet. An der südlichen Wand haben sich drei gotische Spitzbogenfenster jener Zeit erhalten. Schon Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgte ein Ausbau des Hauses. Das rundbogige Türgewände mit der Jahreszahl 1567 wurde im Zuge der weitreichenden Umbaumaßnahmen des 16. Jahrhunderts ergänzt. Auch der gewölbte Keller wurde erst in dieser Zeit in den bestehenden Baukörper integriert. Bodenfunde zeugen von der vielfältigen Nutzung des Templerhauses über die Jahrhunderte. Der Kulturweg „Weißer Leimen” führt direkt an dem Baudenkmal vorbei und bietet vielfältige kulturhistorische Informationen.

Kontaktdaten:

Dr. Axel und Anja Schnabel
(Eigentümer)
Hauptstraße 26, 63868 Großwallstadt
Telefon: 06022 / 7090520
E-Mail: aa-schnabel@t-online.de

Angebote & Öffnungszeiten:

Es ist ein gastronomische Nutzung geplant; Teil des Kulturwegs “Weißer Leimen” der “Europäischen Kultuwege”

Nicht öffentlich zugänglich

Wegbeschreibung:

WGS 84: 49.872005, 9.164552
Marktstraße 13, 63869 Kleinwallstadt

Templerhaus Kleinwallstadt – Geschichte & Archäologie

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Templerhaus Kleinwallstadt – Medien

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Schulprojekt: Die eigene Burg Alzenau aus Holz

In unmittelbarer Nähe zur Burg liegt die Hahnenkamm-Schule zur Lernförderung. Dort finden regelmäßig Kurse statt, in welchen die Schüler*innen unter der Anleitung eines Zimmerermeisters Objekte aus Holz selbst anfertigen. So entstanden zum Beispiel in den letzten Jahren tolle selbstgemachte Weihnachtsdekorationen. Durch eine identitätsstiftende Aktion möchten wir hier exemplarisch die Kinder und Jugendlichen insbesondere für die „eigene Burganlage vor der Haustür“ und somit für die Regionalgeschichte sensibilisieren. Unter dem Motto „Wir bauen uns unsere eigene Burg“ soll im Rahmen eines solchen Holzwerkkurses die Schulgruppe die Burg Alzenau unter Anleitung nachbauen. Teil unseres LandKULTUR-Konzeptes ist es, neben einer beispielhaften Umsetzung eines solchen Projektes, auch die Visualisierung eines vereinfachten Bauplans einer Burg, der sich insbesondere zum eigenständigen Werken gut eignen soll.

Auf Grund der Corona-Pandemie findet die Umsetzung dieses Schulprojektes voraussichtlich während des Schuljahres 2020/2021 statt.

Das Faltblatt als Download
(PDF – 3MB)

Die Gesamtbroschüre als Download
(PDF – 15MB)

Die Infotafel als Download
(PDF – 1MB)