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Sternschanze Frammersbach – Info

Bei dem Bodendenkmal „Sternschanze von Frammersbach“ handelt es sich um eine 6-eckige, sternförmige Befestigungsanlage aus dem Dreißigjährigen Krieg. Im Herbst 2017 wurde diese erstmals anhand sog. Airborne Laserscans entdeckt. Heute ist von der ursprünglichen Sternschanze nichts mehr erhalten; lediglich einige Erderhebungen zeugen noch von der Anlage. Durch die Rodung des Areals wurden die sternförmigen Strukturen wieder sichtbar. Die Schanze war nach außen durch Gabionen (oder Schanzkörbe) gesichert. Diese Gabionen bestanden entweder aus mannshohen gewickelten Reisigbündeln oder aus geflochtenen Körben von ca. 60 cm Durchmesser, welche mit Sand befüllt waren. Diese konnten Gewehrbeschuss optimal abhalten. Historische Quellen gehen bei einer Besatzung von max. 126 Mann von einer Innenfläche von ca. 400 m² aus. Ob die Sternschanze von schwedischen Truppen erbaut wurde, ist unklar. Ebenso gut könnte es eine Befestigung der kaiserlichen Armee gegen die Schweden gewesen sein – eine sichere Zuordnung ist hier nach aktuellem Forschungsstand leider nicht möglich. Sicher ist hingegen, dass Frammersbach in den 1630er-Jahren von schwedischen Truppen besetzt war. In diesem Zusammenhang fielen dort 600 „Kroaten“ (kaiserliche Armee) und es wurden der Zivilbevölkerung 300 Pferde sowie 400 Stück Vieh gestohlen.

Seit 2021 befindet sich ein ausgeschildeter Weg mit Informationstafeln vor Ort, welcher Interessierten u.a. die virtuelle Rekonstruktion der Sternschanze umfassend darlegt.

Kontaktdaten

Markt Frammersbach
Marktplatz 3
Telefon: 09355 / 9712-1
E-Mail: info@frammersbach.de

Angebote & Öffnungszeiten:

Ganzjährig kostenfrei zugänglich.

Wegbeschreibung:

Sternschanze:
WGS 84: 50.077392, 9.460057
97833 Frammersbach

Sternenschanze Frammersbach – Medien

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Schulprojekt: Die eigene Burg Alzenau aus Holz

In unmittelbarer Nähe zur Burg liegt die Hahnenkamm-Schule zur Lernförderung. Dort finden regelmäßig Kurse statt, in welchen die Schüler*innen unter der Anleitung eines Zimmerermeisters Objekte aus Holz selbst anfertigen. So entstanden zum Beispiel in den letzten Jahren tolle selbstgemachte Weihnachtsdekorationen. Durch eine identitätsstiftende Aktion möchten wir hier exemplarisch die Kinder und Jugendlichen insbesondere für die „eigene Burganlage vor der Haustür“ und somit für die Regionalgeschichte sensibilisieren. Unter dem Motto „Wir bauen uns unsere eigene Burg“ soll im Rahmen eines solchen Holzwerkkurses die Schulgruppe die Burg Alzenau unter Anleitung nachbauen. Teil unseres LandKULTUR-Konzeptes ist es, neben einer beispielhaften Umsetzung eines solchen Projektes, auch die Visualisierung eines vereinfachten Bauplans einer Burg, der sich insbesondere zum eigenständigen Werken gut eignen soll.

Auf Grund der Corona-Pandemie findet die Umsetzung dieses Schulprojektes voraussichtlich während des Schuljahres 2020/2021 statt.

Das Faltblatt als Download
(PDF – 3MB)

Die Gesamtbroschüre als Download
(PDF – 15MB)

Die Infotafel als Download
(PDF – 1MB)