Wehrkirche St. Maria Magdalena – Info

Die Reste der Ringmauer mit Eckturm um die Kirche St. Maria Magdalena zeugen von einer einstmals imposanten Wehrkirche im Klingenberger Stadtteil Trennfurt. Mit der Stadt Klingenberg ist der auf der gegenüberliegenden Mainseite gelegene Ort bereits seit seiner urkundlichen Ersterwähnung 1253 herrschaftlich verbunden. Dass Trennfurt auf eine wesentlich längere Tradition zurückblicken kann, darauf weist indes ein in den Kirchturm von St. Maria Magdalena eingemauerter römischer Votivstein hin.
Kontaktdaten:
Touristinformation Stadt Klingenberg
Wilhelmstraße 12, 63911 Klingenberg am Main
Tel.: 09372/13360
Fax. 13318
www.klingenberg.de
Email: info@klingenberg.de

Angebote & Öffnungszeiten:
Bei Interesse erteilt Ihnen die Tourist-Information Klingenberg gerne Auskunft:
Touristinformation Stadt Klingenberg
Wilhelmstraße 12, 63911 Klingenberg am Main
Tel.: 09372/13360
Fax. 13318
www.klingenberg.de
Email: info@klingenberg.de
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 9–12Uhr
Wegbeschreibung:
Die Wehrkirche im linksmainisch gegenüber Klingenberg gelegenen Stadtteil Trennfurt liegt unmittelbar an der Trennfurter Straße, der alten, parallel zum Main verlaufenden Hauptstraße. Sie ist auf der Westseite über den angrenzenden Friedhof barrierefrei erreichbar. Das katholische Pfarramt liegt in einer Seitenstraße, der Heinrich Ühlein-Straße.
ÖPNV:
Der Bahnhof von Klingenberg befindet sich in Trennfurt direkt an der Mainbrücke. Die VAG-Linie 93 von/nach Wörth/Kirchzell fährt durch Trennfurt. Klingenberg erreichen Sie auch mit den VAG-Linien 61 von/nach Aschaffenburg/Obernburg sowie 81 von/nach Miltenberg. Fahrpläne für die Buslinien erhalten Sie bei der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB).
Gastronomie:
Die Stadt Klingenberg am Main bietet zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Beachten Sie auch die Angebote verschiedener Häckerwirtschaften und Weinfeste. Eine Zusammenstellung finden Sie im Gastgeberverzeichnis für Klingenberg mit den Stadtteilen Röllfeld und Trennfurt.
Wehrkirche St. Maria Magdalena – Geschichte & Archäologie
Der Baubeginn einer bereits am 18.02.1343 genannten und 1618 als baufällig bezeichneten Kirche ist unbekannt. Die Reste der das Gotteshaus umgebenden Ringmauer mit dem Eckturm zeugen von der einstmaligen mittelalterlichen/frühzeuzeitlichen Wehrkirche. Zur ältesten Bausubstanz der heutigen Pfarrkirche zählen der vorspringende dreigeschossige Fassadenturm mit der birnenförmigen Kuppel und die beiden westlichen Langhausjoche. Diese Bauteile stammen noch von der vom Miltenberger Baumeister Johann Martin Schmitt 1752-17551 errichteten Kirche.
1950/51 wurden mit dem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor und den östlichen Langhausjochen große Teile der Kirche von 1755 abgerissen. Sie wurden durch einen achteckigen Kirchenraum mit größerem Chor und Sakristei nach Plänen von Albert Boßlet und Regierungsbaumeister Erwin van Aaken ersetzt2. Infolge eines Blitzschlages wurde diese Kirche jedoch am 04.07.1975 bis auf die Außenmauern zerstört. Der Wiederaufbau stand erneut unter der Leitung von Erwin van Aaken, der auch für die Trockenlegung und Sanierung des Turmes 1986 verantwortlich zeichnete. 1988 waren Ausbesserungen am Kirchendach nötig. 1990 wurde eine Innenrenovierung unter Leitung von Helmut Becker, Klingenberg, durchgeführt.
Im Turm der Kirche eingemauert findet sich ein römischer Votivstein. Er gibt Zeugnis von einem örtlichen Kleinkastell hier am Unesco-Weltkulturerbe Limes.
Wehrkirche St. Maria Magdalena – Medien
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