Wehrkirche St. Margareta – Info

Bei St. Margareta, inmitten des alten Ortskerns von Bürgstadt gelegen, handelt es sich um eine Chorturmkirche, die im Kern wohl noch aus dem 12. Jahrhundert stammt. Ihr Turm hat die gleiche Breite wie das Hauptschiff. Das Seitenschiff an der Nordseite wurde erst 1607 angefügt.
Kontaktdaten:
Stadt-Info
Hanauer Straße 1
Telefon: 06023 / 502112
E-Mail: info@alzenau.de
Web: www.alzenau.de

Angebote & Öffnungszeiten:
Führungen:
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Gastronomie:
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Wegbeschreibung:
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Wehrkirche St. Margaretha – Geschichte & Archäologie
Diese spätromanische Anlage, ein einfacher Saalbau in den Maßen der Martinskapelle, wurde im späten 15. Jahrhundert durchgreifend verändert. Aus dieser Zeit stammen u.a. die spätgotischen Portale. 1749 bis 1753 wurde die Kirche nach Westen erweitert, wobei an dieser Stelle die Wehrmauer aufgegeben wurde.
Von der Befestigung der Wehrkirche sind heute nur kleine Mauerteile und das zweigeschossige, südlich an die Kirche angebaute Torhaus erhalten. Einen wehrhaften Eindruck vermittelt der viergeschossige Kirchturm, der im Jahr 1585 seine Glockenstube und den hohen spitzen Helm erhielt. Im zweiten Stock des Turms liegen kleine Schießscharten und im dritten Stock kleine zur Verteidigung geeignete Rechteckfenster. Bis 1820 befand sich im Hof ein 1347 erstmals erwähnter Friedhof.
Ein mittelalterlicher Karner wurde in den 1970er Jahre abgerissen. Die kunstvolle Figur eines auferstandenen Christus im Spitzbogenfeld über dem Hauptportal ist unter dem Einfluss der Frankfurter Dombauhütte entstanden. Im Inneren ist die Orgel des Marktheidenfelder Orgelbaumeisters Johann Conrad Wehr, die 1749 eingebaut wurde, sehenswert.
Weitere Informationen gibt es auf dem Kulturweg „Mainhölle und Bildermeer“ des Archäologischen Spessartprojekts.
Wehrkirche St. Margaretha – Medien
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Schulprojekt: Die eigene Burg Alzenau aus Holz
In unmittelbarer Nähe zur Burg liegt die Hahnenkamm-Schule zur Lernförderung. Dort finden regelmäßig Kurse statt, in welchen die Schüler*innen unter der Anleitung eines Zimmerermeisters Objekte aus Holz selbst anfertigen. So entstanden zum Beispiel in den letzten Jahren tolle selbstgemachte Weihnachtsdekorationen. Durch eine identitätsstiftende Aktion möchten wir hier exemplarisch die Kinder und Jugendlichen insbesondere für die „eigene Burganlage vor der Haustür“ und somit für die Regionalgeschichte sensibilisieren. Unter dem Motto „Wir bauen uns unsere eigene Burg“ soll im Rahmen eines solchen Holzwerkkurses die Schulgruppe die Burg Alzenau unter Anleitung nachbauen. Teil unseres LandKULTUR-Konzeptes ist es, neben einer beispielhaften Umsetzung eines solchen Projektes, auch die Visualisierung eines vereinfachten Bauplans einer Burg, der sich insbesondere zum eigenständigen Werken gut eignen soll.
Auf Grund der Corona-Pandemie findet die Umsetzung dieses Schulprojektes voraussichtlich während des Schuljahres 2020/2021 statt.







