Burg Rothenfels Foto: Darius Lenz

Burg Rothenfels wurde 1150 durch den fränkischen Adeligen Marquard II. von Grumbach gegründet. Die Edelfreien von Grumbach gehörten zum engen Mitarbeiterstab der Stauferkönige Konrad III. und Friedrich I. Barbarossa und der Fürstbischöfe von Würzburg. Ab 1150 begann der Bau der romanischen Kernburg. Heute noch sichtbar sind der Bergfried, der Stumpf des runden Westturmes, die Untergeschosse des viereckigen Südturmes und Teile der Ring- und Schildmauer. Lehnsherr der Burg war damals die Benediktinerabtei Neustadt am Main, die aus ihrem Besitz den Baugrund und Land abgibt. Im Schutz der Burg entstehen Versorgungshöfe auf dem Berg und eine Ansiedlung im Tal. Albert II. von Grumbach stirbt 1243 als letzter Mann der Familie. Dadurch kommt Burg Rothenfels über seine Tochter Udelhilt an deren Ehemann Graf Ludwig III. von Rieneck. Lehnsherr der Burg wird das Hochstift Würzburg. Während des Bauernkrieges und des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg besetzt und beschädigt. Infolge der Säkularisation ging die Burg 1802/1803 an das Fürstliche Haus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg über. 1919 wurde die Burg durch den Verein Quickbornfreunde e.V. gekauft, die mit dem Ausbau der Jugendherberge und der Tagesstätte begannen. In den 1930er-Jahren durch den NS-Staat beschlagnahmt, wurde die Anlage als Arbeitslager und später als Flüchtlingslager genutzt. Nach Kriegsende kam es zu einer Rückgabe der Burg. Seit 1970 werden alle Gebäude stetig grundlegend saniert. Burg Rothenfels verfügt heute mit ihrer Jugendherberge und ihres Tagungshauses über einen umfangreiches Bildungsprogamm für Jung und Alt. Gäste können mit dem PKW direkt auf den Parkplatz der Burg gelangen. Nicht zuletzt auf Grund des umfassenden Engagements weist die Anlage einen regen Besucher*innenverkehr auf.

 

Anfahrtsskizze Burg Rothenfels

Kontaktdaten:

 

Angebote & Öffnungszeiten:

Ganzjährig kostenfrei zugänglich

Wegbeschreibung:

WGS 84: 49.53319, 9.35218
Burg Alzenau, Bergrothenfelser Str.71, 97851 Rothenfels