Burg Hornberg – Info

Burg Hornberg ist die größte Burganlage am Neckar. Ihre Ersterwähnung reicht bis in das Jahr 1184 zurück. Der älteste uns bekannte Besitzer, Graf Boppo von Lauffen, besaß hier schon Weinberge und ließ sogar Säulenkapitelle seines mächtigen Wohnbaus mit Weinmotiven verzieren. Bis heute ist Burg Hornberg für ihre Weine bekannt und beherbergt nach wie vor ein historisches Weingut.
Die Gäste der Burg Hornberg können das praktisch komplett erhaltene Mauerwerk aus dem Mittelalter besichtigen. Des Weiteren warten Bergfried, Turmpalas, Schildmauer, Schießscharten aus verschiedenen Epochen, sieben Tore, drei Wohnbauten, Treppenturm, eine komplett erhaltene Kapelle und vieles mehr auf ihre Erkundung.
Darüber hinaus ist Burg Hornberg bekannt für ihren Bezug zu Götz von Berlichingen. Dieser erwarb die Burg 1517 und lebte 45 Jahre, die längste Zeit seines Lebens, dort. Hier diktierte er dem Pfarrer von Neckarzimmern im hohen Alter seine Lebensgeschichte — die Vorlage für Goethes berühmtes Drama.
Kontaktdaten:
Tourist-Info Burg Hornberg
Baron Dajo von Gemmingen-Hornberg
Burg Hornberg 3, 74865 Neckarzimmern
Telefon: 06261 / 5001 (ab 10 Uhr)
E-Mail: info@burg-hornberg.de
Web: www.burg-hornberg.de

Angebote & Öffnungszeiten:
Burg- und Museumsbesichtigungen, Führungen nach Terminvereinbarung
Museumsshop, historisches Weingut, Weinproben etc.
April bis Weihnachten: 10 – 18 Uhr
Februar/März: 11 – 17 Uhr
Wegbeschreibung:
WGS 84: 49.314013, 9.145764
Burg Alzenau – Geschichte & Archäologie
Die Burg Alzenau gilt als eines der schönsten profanen Bauwerke der Spätgotik in Franken. Sie wurde um 1399 durch die Mainzer Erzbischöfe erbaut und liegt auf einem Hügel oberhalb des Alzenauer Stadtzentrums. In einer Urkunde von 1399 wird neben dem Bau der Burg auch der Name Alzenau erstmals erwähnt. Den Mainzer Bischöfen diente die Burg lange Zeit als Amts- und Verwaltungssitz. Die ovalförmige Burganlage unterteilt sich in einen großen Vorhof („Unterer Burghof“) und eine Innere Burg („Oberer Burghof“). Der von massiven Mauern umgebene Vorhof umfasst den sogenannten Wirtschaftshof, wo sich die Gebäude des Amtsgerichts befinden. Über einen steilen Anstieg gelangt man in die Kernburg, welche verstärkte Mauerzüge aufweist. Dort sind ein innerer Burghof und ein Palas anzutreffen. Letzteren betritt man durch ein Spitzbogentor im östlichen Bereich des Burghofes. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Saal. Über eine schmale Wendeltreppe gelangt man in den repräsentativen Rittersaal im Obergeschoss, welcher als besonders anschauliches Beispiel eines spätgotischen Burgsaales gilt. Ein besonderes Kleinod aus spätgotischer Zeit bildet der Kapellenerker am Rittersaal im Herrenhaus. Heute ist der Palas Veranstaltungsort eines lebendigen Kulturangebotes, wobei die Fränkischen Musiktage und die Burgfestspiele überregionale Bekanntheit genießen. Im einstigen Gefängnis befindet sich eine moderne Kinolounge mit Cafébar.






