Burg Breuberg – Info

Die Burg Breuberg im Odenwald mit ihrer über 850-jährigen Geschichte gehört zu den größten und am besten erhaltenen Burgen im ganzen süddeutschen Raum. Die Tatsache, dass die Burg immer bewohnt war, erklärt den noch heute so guten Zustand der gesamten Anlage.
Über die Jahrhunderte hinweg wurde sie immer wieder einem anderen Nutzen zugeführt. So war sie Vogteiburg, Residenz gräflicher und fürstlicher Familien, aber auch Landratsamt, Lager für Fremdarbeiter im 2. Weltkrieg und sogar Sitz einer Spielzeugfabrik.
Jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Heute befindet sich eine der schönsten Jugendherbergen, eine Gaststätte und das Breuberg-Museum auf der Burg.
Kontaktdaten:
Stadtverwaltung Breuberg
Andrea Schwarz
Telefon: 06163/709-14
Telefax: 06163/709-55
(montags bis freitags von 8:30 bis 12 Uhr)
burgfuehrung@breuberg.de, https://www.breuberg.de/

Angebote & Öffnungszeiten:
Führungen:
Ein Großteil der Burg ist das ganze Jahr hindurch offen. Jedoch können das Museum und bestimmte Bereich der Burg nur in Verbindung mit einer Führung besichtigt werden.
Offene Burgführungen werden von Mitte März bis Anfang November angeboten:
samstags 13:30 und 14:45 Uhr
sonntags und an (hessischen!) Feiertagen: 13:30, 14:45 und 16 Uhr
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der Burg Breuberg unter www.burg-breuberg.de. Hier finden Sie außer den Informationen zu den Führungszeiten auch die Öffnungszeiten der Burgschänke.
Neben den offenen Burgführungen sind auch exklusive Führungen (Gruppen, Schulklassen, Kindergarten…) und Kindergeburtstage möglich. Informationen hierzu, sowie Kontaktdaten finden Sie ebenfalls auf der Webseite der Burg Breuberg.
Eintrittspreise:
Die aktuell gültigen Preise finden Sie unter www.burg-breuberg.de.
Wegbeschreibung:
Mit PKW oder Bus gelangen Sie vom Breuberger Stadtteil Neustadt über die Burgstraße direkt zur Burg. Dort stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.
ÖPNV
von Höchst/Odenwald (Bahnhof):
RMV Linie 20 Richtung “Mömlingen”, Haltestelle “Breuberg-Neustadt Markt” oder “Breuberg-Neustadt Wertheimer Straße”
oder Linie 21 Richtung “Lützelbach”, Haltestelle “Breuberg-Neustadt Markt”
oder RUFBUS Linie 23 Richtung “Breuberg-Neustadt”, Haltestelle “Burg Breuberg” oder “Breuberg-Neustadt Markt” (Anforderung unter 06061/979977)
von Mömlingen:
RMV Linie 20 Richtung “Höchst/Odenwald”, Haltestelle “Breuberg-Neustadt Markt” oder “Breuberg-Neustadt Ersatzhalt Wertheimer Straße”
Fahrpläne für die Buslinien erhalten Sie beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).
Für Gruppen, die per Bahn anreisen, organisiert die Stadtverwaltung bei Bedarf einen Transfer durch ein ortsansässiges Busunternehmen.
Gastronomie:
Der Museumskreis der Burg Breuberg betreibt die Burgschänke. Neben der Burgschänke gibt es noch einen gemütlichen Biergarten.
Da die Öffnungszeiten variieren können informieren Sie sich hier bitte auch direkt auf der Homepage der Burg Breuberg www.burg-breuberg.de.
Auf der Burg befindet sich außerdem eine Jugendherberge.
Burg Breuberg – Geschichte & Archäologie
Der Inhalt wird noch erstellt.
Burg Breuberg- Medien
Im Rahmen der Fördermaßnahme LandKULTUR wurde eine digitale 3D-Rekonstruktion der Burg Breuberg in ihrem Bauzustand im 14. Jahrhundert erstellt. Die hier entstandene Rekonstruktion der Breuberg vermittelt den neuen Forschungsstand. Beide Rekonstruktionen sind anhand Augmented Reality den Besucher*innen vor Ort dauerhaft zugänglich. Hierbei werden die virtuellen Objekte auf dem Smartphone in die Realität montiert. Nach Fertigstellung der Rekonstruktionen wurden diese im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen in Rothenfels und Breuberg jeweils den Auftraggebern, der Presse und Interessierten präsentiert. Aufgrund ihrer umfangreichen Geschichte weisen Burg Breuberg und Burg Rothenfels bautechnisch viele Facetten unterschiedlicher Phasen auf. Der ursprüngliche Zustand aus dem 12. bzw. 14. Jahrhundert ist kaum noch zu erkennen — insbesondere für interessierte Laien. Ohne den aktuellen Bestand zu beeinträchtigen, wäre eine Visualisierung des ursprünglichen Zustandes wünschenswert. Beide Version der zwei Burganlagen könnten somit parallel betrachten und verglichen werden sowie zukünftig auch für didaktische und pädagogische Zwecke genutzt werden.





