Skip to content Skip to footer

Bürgstädter Berg

 

Auf dem Bürgstädter Berg sind die Reste eines mächtigen Ringwalls auf über drei Kilometern Länge als Bodendenkmal zu entdecken. Es ist eine der größten Anlagen dieser Art in ganz Mainfranken.

Der Ringwall Bürgstadter Berg ist eine abgegangene vorgeschichtliche Ringwallanlage bei 463 m ü. NHN auf dem namengebenden Bürgstadter Berg (eigentlich Wannenberg genannt) nordöstlich von Bürgstadt im Landkreis Miltenberg in Bayern. Die Wallanlage ist eine der größten dieser Art in Mainfranken.

Auf einer Länge von 3,1 Kilometern sind die Reste dieser mächtigen Wallanlage zu erkennen, die ein unregelmäßiges Viereck von knapp 41 ha Fläche einschließt.[1] In den 1980er Jahren wiesen Ausgrabungen auf eine erste Siedlung der Michelsberger Kultur, die um ca. 3000 v. Chr. (Jungsteinzeit) angelegt wurde. Der Kern der Anlage stammt aus der spätbronzezeitlichen Urnenfelderkultur (1200 bis 800 v. Chr.).

Heute sind noch Teile eines doppelten Ringwalls und Gräben erhalten. Ein Wanderweg des Archäologischen Spessartprojektes[2] führt an einem nach dem ursprünglichen Aussehen rekonstruierten mächtigen Tor mit Trockensteinverkleidung und Palisaden vorbei.[3]

Entlang des Wallbereiches finden sich vielfache Überreste von intensiver Steinbearbeitung im Mittelalter. Säulenreste, Mühlsteine, Sarkophagteile u. a. zeugen von intensiver Nutzung des Odenwälder Sandsteins im Mittelalter. In der südwestlichen Ecke findet sich ein Naturdenkmal, unterhalb dieser Ecke liegt die Ruine der nie fertig gebauten Centgrafenkapelle.

Kontaktdaten:
Stadt-Info
Hanauer Straße 1
Telefon: 06023 / 502112
E-Mail: info@alzenau.de
Web: www.alzenau.de

Angebote & Öffnungszeiten:
Führungen:

Hier finden Sie in Kürze Infos zum Führungsangebot.

Gastronomie:

Hier finden Sie in Kürze Infos zu Einkehrmöglichkeiten in der Nähe.

Wegbeschreibung:

Hier finden Sie in Kürze eine Wegbeschreibung.

Bürgstädter Berg – Geschichte & Archäologie

Ausgrabungen der bayerischen Bodendenkmalpflege in den 1980er Jahren ergaben, dass bereits in der Jungsteinzeit um ca. 3000 v.Chr. auf dem Bürgstädter Berg eine erste Siedlung von der sogenannten „Michelsberger Kultur“ angelegt wurde. Die mächtigen Wallanlagen stammen aber in ihrem Kern aus der Spätbronzezeit. Sie wurden von der Urnenfelderkultur, die zwischen 1200 und 800 v.Chr. in Süddeutschland verbreitet war und nach der damals vorherrschenden Bestattungssitte benannt ist. Ein mächtiges Tor mit Trockenmauerverkleidung aus dieser Zeit wurde wieder nach dem ursprünglichen Aussehen rekonstruiert.

An der Ringwallanlage führt der Kulturweg Mainhölle und Bildermeer des Archäologischen Spessartprojekts vorbei.

Bürgstädter Berg – Medien

Um den Panoramarundgang in einem neuen Vollbild-Fenster zu öffnen, klicken Sie auf diesen Link.

Das Faltblatt als Download
(PDF – 3MB)

Die Gesamtbroschüre als Download
(PDF – 15MB)

Die Infotafel als Download
(PDF – 1MB)